Akupunktur

Die Reizung von Akupunkturpunkten ist wohl die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt. Durch Einstiche mit feinen Nadeln an genau festgelegten Punkten der Haut können Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert werden. Diese Akupunkturpunkte liegen alle auf Leitlinien, die man als Meridiane bezeichnet. In ihnen kreist nach alter chinesischer Auffassung die sogenannte Lebensenergie „Qi“ mit ihren Anteilen „Ying“ und „Yang“.

Diese lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper gleichzeitig, jedoch als Gegenpole wirksam. Ihr völliges Gleichgewicht im Organismus stellt den idealen Gesundheitszustand dar. Durch das Stechen von Nadeln werden Energieflüsse ausgelöst und Ungleichgewichte ausgeglichen.

Zur Akupunktur werden sehr feine Nadeln verwandt, so dass die Behandlung fast schmerzfrei ist. Manche Patienten empfinden nach der Akupunktur sofort Erleichterung, andere brauchen einige Tage dazu. Üblicherweise benötigt man etwa vier bis fünf Behandlungen, bevor eine Besserung verspürt wird.

Es gibt Patienten, die bemerken so etwas wie eine schwebende Leichtigkeit nach einer Behandlung und fast alle fühlen sich danach sehr entspannt.

Durch eine Akupunkturbehandlung kann die Durchblutung des Gelenkes oder des Knochens gesteigert und damit die Schmerzen gedämpft werden. Hieran ist erkennbar, dass Akupunktur nicht in Konkurrenz zur Schulmedizin steht, sondern in Ergänzung.

Die Akupunktur ist eine wirkungsvolle Behandlungsform, die, wenn sie richtig durchgeführt wird, keine Risiken oder Nebenwirkungen hat. Sie sollte jedoch ausschließlich nach Durchführung einer entsprechenden ärztlichen Untersuchung erfolgen.

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